Egal ob die erste oder die fünfte Wohnung: Ein neuer Mietvertrag ist immer eine aufregende Angelegenheit! Wenn man in einem Ballungsgebiet lebt, hat man möglicherweise lange suchen müssen, sucht man in dünnbesiedelten Gegenden, ist das Angebot an akzeptablen Mietwohnungen oft spärlich – da freut es einen umso mehr, wenn es endlich geklappt hat mit der neuen Wohnung. Doch Vorsicht! Was sich zunächst als Glücksgriff darstellte, kann sich rasch als Mogelpackung entpuppen. Und es stellt sich die Frage: Was tun? Der Mieterschutzverein ist in vielen Fällen die beste Hilfe weit und breit!

Eigentlich heißt er ja „Mieterbund e. V.“. Unter seinem Dach haben sich 320 Mietervereine versammelt, die in allen Fragen rund um Mietverträge ihren Mitgliedern kompetent und nachdrücklich Hilfe bieten. Wer also Differenzen mit seinem Vermieter hat, sollte sich sofort Rat holen bei den Mietrechtsexperten des Mieterbundes.

Wann der Mieterschutzverein hilft

Damit man Auskunft erhalten kann, muss man Mitglied bei einem der Mietervereine sein. Welcher Mieterverein zuständig ist, kann ein Blick ins Internet klären: Auf www.mieterbund.de findet man nach kurzer Recherche den richtigen Ansprechpartner. Die Mitgliedschaft kostet rund 65 Euro im Jahr. Dafür erhält man das Recht auf Beratung und (ähnlich wie beim ADAC) eine Mitgliederzeitschrift.

Nachdem man als Mitglied aufgenommen worden ist, kommt man sofort in den Genuss einer Beratung. Beim Mieterschutzverein arbeiten Fachanwälte, die spezialisiert sind auf das Mietrecht. Sollte es bei den Problemen, die man mit seinem Vermieter hat, auf eine Klage hinauslaufen, gilt es, die dreimonatige Sperrfrist zu beachten: Um vom Mieterschutzverein vor Gericht vertreten zu werden, muss man mindestens drei Monate Mitglied sein. Dann sind Beratung und der Gang vors Gericht kostenlos.

(Redaktion)

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